Besser zu viel als zu wenig. Oder warum in „Mahlzeit“ nur 30% der empfohlenen Tagesdosierung von Vitaminen und Mineralstoffen enthalten ist.
Viel hilft viel. Das stimmt allerdings nicht immer in Bezug auf Vitamine und Mineralstoffe. Denn vor allem fettlösliche Vitamine reichern sich bei einer Überdosierung im Körper an und können dann genauso wie ein Mangel an Vitaminen zu Unwohlsein und Krankheiten führen.

Vitamin D kann in den Hautzellen durch Sonneneinstrahlung selbsthergestellt werden. Leider reicht die dadurch produzierte Menge oft nicht aus. Deshalb ist eine Aufnahme von Vitamin D vor allem in der kalten Jahreszeit zu empfehlen. Aber Achtung zu viel Vitamin D kann zu Nierensteinen führen.

Vitamin E gehört zu den Antioxidantien und schützt so unsere Zellmembranen vor gefährlichen Angreifern, wie den freien Radikalen. Dadurch hat es einen positiven Effekt auf die Herzkreislaufgefäße und beugt auch möglicherweise der Entwicklung von Krebs und Artheriosklerose vor. Allerdings kommt es bei chronisch höherer Aufnahme zu Kopfschmerzen und Übelkeit. Neuere Studien zeigen auch dass die Sterblichkeit bei einer Überdosierung steigt, während sie bei einer niedrigeren Dosierung sinkt!

Vitamin A oder auch Retinol ist wichtig für die Sehkraft besonders in der Dämmerung. Außerdem unterstützt Vitamin das natürliche Knochenwachstum. Aber: eine zu hohe Aufnahme an Vitamin A führt genau zum Gegenteil: zu einem deutlich erhöhtem Risiko für Osteoporose.

 

 

Viel hilft viel – stimmt das wirklich immer?
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